Interview mit Haller Da Silva

Februar 2015

Haller Da Silva

Haller Da Silva

Herr Da Silva, Sie arbeiten für Menschen gegen Minen in Angola. Seit wann arbeiten Sie für MgM?

Haller: Ich fing 1999 mit der Arbeit für MgM an.

Wie hatten Sie von MgM erfahren?

Haller: Damals kannte ich bereits einige wenige NGOs in Angola, die sich mit Entminung beschäftigt haben. Die deutsche Organisation MgM war eine von den ersten und ich wusste, dass sie gute humanitäre Entminungsarbeit leisteten. Ich wollte dort mitarbeiten, auch vor dem Hintergrund, dass in dieser Zeit die angolanische Regierung selbst keine Entminungsabsichten hatte.

Könnten Sie uns die Art ihrer Arbeit einmal näher beschreiben?

Haller: Ich arbeite seit 2013 als Nationaler Manager in Angola, davor war ich Buchhalter bei MgM. Mein Hauptarbeitsfeld ist die administrative Arbeit. Dadurch, dass sich mein Büro in Luanda befindet, arbeite ich vor allem mit den höheren Behörden in Angola zusammen und vertrete MgM. 

Was im Einzelnen sind ihre Aufgabenfelder und Verantwortungen?

Haller: Extern arbeite ich mit vielen Angolanischen Behörden, aber auch Geldgebern, Partnern und allen möglichen anderen Personen. Intern mit MgM arbeite ich in den Bereichen Buchhaltung (Steuern und Gehälter), Entminungskoordination (Entminungslizensen) und Logistik.

Wie stellt sich die Zusammenarbeit mit den angolanischen Behörden in der Praxis dar?

Haller: Im Allgemeinen kann ich mich nicht beklagen, die Zusammenarbeit ist sehr gut, könnte aber hier und da noch einige Verbesserungen benötigen.

Was ist ihre Motivation hinter ihrer Arbeit?

Haller: Vor allem der Aspekt der humanitären Arbeit. Der lange Krieg zerstörte das ganze Land, der Fokus der angolanischen Regierung liegt aber weiterhin eher auf den großen Städten. Lokale Kommunen und kleinere Stadtverwaltungen warten hier oft immer noch auf Hilfe. Die Arbeit von MgM setzt genau hier an. Wir unterstützen die Ärmsten der Armen so lange bis die Regierung auch hier ihre Unterstützung erhöht. MgM öffnet immer wieder Straßen zu kleinen Dörfern und hilft diese mit den bereits erschlossenen Gebieten zu verbinden.

Spendenaufruf

Funding

Es gibt gerade wieder eine unmittelbare Notwendigkeit für ihre private Finanzierung, die uns helfen kann,  ein Notfall-Projekt in der Provinz Malanje in Angola voranzutreiben. Es geht um die Entminung eines großen Erdwalls, der durch eine angolanische Bau-Firma aufgeschüttet wurde und eine große Bedrohung für die lokale Bevölkerung darstellt. MgM hat die Ausrüstung, Ressourcen und Expertise, um dieses Projekt zu einem Erfolg zu machen, jedoch benötigen wir dringend Spenden, um das Notfall-Projekt zu starten.

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Info - Landminenproblem

Interview - Haller Da Silva

Haller Da Silva

Interview mit dem angolanischen Nationalen Manager Haller Da Silva über seine Arbeit bei Menschen gegen Minen: Interview mit Haller

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